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Werner Fehlmann

Der Mensch

Werner Fehlmann, geboren 22, März 1929, lebt und arbeitet als Kunstmaler in Interlaken. Nach einer breitgefächerten Berufslehre als Maler im väterlichen Betrieb trat Werner Fehlmann 1949 in die Kunstgewerbeschule Zürich ein. Studien bei verschiedenen Malern ergänzt durch eine intensive Beschäftigung mit den alten Maltechniken begleiteten «fe» (fe ist sein Künstlerkürzel) in seiner Ausbildung. Es folgten Kurse an der Académie de la Grande Chaumière in Paris.

Auf Antrag des Gemeinderates verlieh die Gemeinde Interlaken dem Maler und Grafiker Werner Fehlmann 2004, als Würdigung seines Lebenswerkes, das Ehrenbürgerrecht der Gemeinde Interlaken. Werner Fehlmann ist ein Mensch von ungeheurer Schaffenskraft, angetrieben von lebhafter Weltwahrnehmung und Fantasie, mit unbändigem Willen und hartnäckigem Fleiss.

Dazu fand er auch noch Zeit über viele Jahre in der Feuerwehr Interlaken mitzuwirken, zuletzt als deren Kommandant. Er war und ist viel Unterwegs. Sein Skizzenbuch begleitet ihn auf seinen Wanderungen und auch auf Reisen ist es immer dabei. Er lässt sich inspirieren, bleibt hier und dort stehen und notiert mit virtuosen Strichen das Notwendigste in seinem Skizzenbuch.


Sein Wirken

Er gilt als einer der bedeutendsten Maler des Berner Oberlandes. Sein Schaffensbereich ist äusserst vielfältig. Ein Versuch sein Schaffen zu beschreiben scheitert bereits bei der Auflistung seiner Berufe: Maler, Grafiker, Lithograph und Bildhauer. Es scheint aber, als habe er gerade in seinen Bildern gewisse Kindergedanken behalten. Meist finden sich auf den Bildern figürliche Kompositionen oder Landschaften. Seine Motive strahlen oft von einer unschuldigen Beobachtung und vereinfachenden Klarheit.


Sein Buch

Text aus dem Vorwort zu Werner Fehlmann's Buch: Diesseits - Jensseits,
erschienen im Benteli Verlag.

Werner Fehlmanns umfangreiches und vielfälltiges Werk zeugt von intensivem Schaffen und vom Bedürfnis, die Kernfragen unserer Zeit und des menschlichen Lebens zu ergründen. Er schöpft aus dem erlebten Alltag, dem Kreislauf der Natur, richtet seinen Blick auf das Unscheinbare, Nebensächliche ebenso wie auf kosmische Bereiche und Vorgänge. Er findet dabei zu einer Vielfalt von Stilformen und Ausdrucksmodi: neben fotografisch genauen, nahezu postmodern anmutenden Darstellungen lassen sich auch surrealistische Bilder ausmachen. Das geometrische, konstruktive Element wird als Mittel eingesetzt, die Brüchigkeit unserer Wirklichkeit festzuhalten.


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